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Chorsingen in Zeiten von Ausnahme-Regelungen

Als Kirchenmusikerin habe ich meine erste digitale Chorprobe gehalten, das hat sehr gut funktioniert und wurde von allen SängerInnen außerordentlich begrüßt. Man kann nicht wirklich gemeinsam singen, aber zur gleichen Zeit und bei gleichzeitigem sich Sehen. Die Erleichterung, sich so endlich – wenn auch eingeschränkt - wieder begegnen zu dürfen, war insgesamt sehr groß. Die musikalische Ausbeute ist natürlich nicht die einer normalen Probe, dennoch waren sich alle Teilnehmenden darüber einig, dies ab jetzt jede Woche zu wiederholen. Besonders im Bereich der Stimmproben erscheint es sinnvoll, die offizielle Chorpause zu nutzen. Hier ein Link des Chorverbandes Berlin für den Umgang mit Zoom:

https://www.chorverband-berlin.de/fileadmin/user_upload/zoom-Leitfaden.pdf

Besonders vermisst wurde das wöchentliche Einsingen und ich verweise hier auf das im Netz verfügbare Modell zum Einsingen, das meine Kollegin Christiane Hrasky, Landeskantorin der Nordkirche, eingestellt hat:

www.youtube.com/watch

Die sonst übliche wöchentliche E-Mail an die von mir geleiteten Chöre sieht zusätzlich so aus, dass ich interessante Links mit Chormusik zu bestimmten Themen zusammenstelle, die ich entsprechend kommentiere. So diente ein aktuell von Johannes Brahms geprobtes Stück als Verweis auf das Zurückgeworfensein in den eigenen privaten Bereich, Klangbeispiele von Ola Gjeilo, Ēriks Ešenvalds oder Ralph Vaughan Williams spenden Trost denen, die jetzt in Sorge und Angst leben.

Wer Interesse an einem Austausch über die Chancen und Möglichkeiten im Bereich der Arbeit mit Chören während der Zeit der Einschränkungen hat, trete gern mit mir in Kontakt!

Die Landessingwartin fördert als landeskirchliche Beauftragte das kirchliche Singen in allen Formen des kirchlichen Lebens durch Beratung und eigene Angebote. Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit  wird das Singen mit Kindern bilden. Ferner wird sie im Bereich der Ausbildung von Singe-, Chor- und Kinderchorleiterinnen und -leitern tätig sein und Singwochen leiten.

Cornelia Ewald stammt aus Müncheberg. Nach dem A-Examen in Halle waren ihre beruflichen Stationen die Paul-Gerhardt-Kirche Lübben, das Staatstheater Cottbus, wo sie als Chorassistenz wirkte, und die Kirchenmusikstelle an der Friedenskirche Berlin-Niederschönhausen. Neben ihrer Tätigkeit als Landessingwartin arbeitet sie mit weiteren 50 Prozent als Kirchenmusikerin mit dem Schwerpunkt Chorleitung an der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Berlin-Karlshorst. Darüberhinaus hatte und hat sie die künstlerische Leitung verschiedener Chöre, u.a. des Kinderchores Canzonetta e.V. in Berlin. Ihre beruflichen Fähigkeiten hat sie durch zahlreiche Fortbildungen im Bereich Chor- und Orchesterleitung und durch eine Weiterbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste erweitert.

Letzte Änderung am: 18.05.2020